Geschichte (lange Version)
Für die kurze Version, bitte hier lang.
Die Götter bewohnen nicht etwa, wie bisher häufig völlig falsch dargestellt einen Himmel sondern ein Molekül. Dieses Molekül ist in allen organischen Strukturen vorhanden, in allen Lebewesen und natürlich auch im Menschen. Die Gottheiten in diesem Molekül sind dafür verantwortlich, daß der Mensch sich seiner Art entsprechend fortentwickelt, sowohl individuell als auch evolutionstechnisch.
Die Götter sind die Repräsentanten der 4
Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Sie sind lustig, intelligent und zu jedem Blödsinn bereit. Sie lieben Sex
and Drugs and Rock´n Roll, und feiern deshalb für ihr Leben gern
göttliche Parties.
Schließlich ist der Sinn des Lebens, Spaß zu haben, was zwar die
Götter wissen, aber leider nicht mehr die Menschen.
Wie es nun dazu kam, daß den Göttern ihre
Aufgabe sozusagen aus der Hand geglitten ist, erzählt diese Geschichte.
Und nachdem der lineare Zeitbegriff eher ungöttlich ist, schaffen wir es
mit einem kleinen Zeitsprung zurück aus der Zukunft
dem Märchen ein happy end zu verschaffen, wie sich das für Märchen
gehört, sofern Mercuria, unsere Götterbotin es wirklich schafft, die
Botschaft zu übermitteln, die die Menschheit vorm Untergang bewahren kann.
Es findet also gerade eine der göttlichen Parties statt, Riesenstimmung und Supersound. Doch plötzlich gibt es einen Riesenknall, der Strom fällt aus, das Licht ist weg, Rauch umnebelt die Szene.
CD Song Nr 1
Sowas wie ein Kurzschluß oder was auch immer,
scheint stattgefunden zu haben.
„was war denn das?“ fragt zögernd einer,
„Ich fürchte das war der große Knall“ sagt der Luftgott,
der auf seinen Computermonitoren keine Lebenszeichen mehr sieht, außer
einer blinkenden Schrift, die sagt Total Breakdown.
Die Erde ist soeben kaputtgegangen, durch einen Atomgau, einen gescheiterten Plutoniumtransport zum Saturn, durch einen nuklearen Krieg, man weiß es nicht. Eine der vielen apokalyptischen Möglichkeiten ist eingetreten, und die Erde bzw. Ihre Bewohner wurden vernichtet.
CD Song Nr 2
Nicht gerade im Sinne der Götter, denn ihre Sache ist schließlich das Leben und nicht der Tod, zumindest nicht als Exodus der Menschheit. Dabei waren es doch wirklich nur Kleinigkeiten, die alles so in die Wege leiteten.
Wenn die Götter einen Entschluß oder Ratschlag
gefaßt haben, schreiben sie den auf eine Rolle, die der jeweils diensttuende
Götterbote an das Gehirn weiterleitet, wo die Information verarbeitet und
umgesetzt wird.
Da man sich heutzutage nicht mehr besonders mit den wirklich göttlichen
Ratschlägen auskennt, spricht man gern von Impulsen aus der Psyche und
von Botenstoffen, die das Gehirn manipulieren. Aber es liegt leider im Trend
der Zeit, daß kein Mensch mehr weiß, was wirklich hinter den Dingen
steckt. Die sogenannte Wissenschaft hat schon vor geraumer Zeit sämtliche
Zusammenhänge verloren, und weiß überhaupt nicht mehr worums
denn eigentlich geht, nämlich um das Leben an sich. Auch der Begriff des
Lebens ist nur noch für Philosophen ein Thema, und die gehören gesellschaftlich
gesehen sowieso zu den Spinnern.
Die Pole des menschlichen Lebens sind das Weibliche
und das Männliche. Im Unbewußten jeweils als das gegengeschlechtliche
Bild gespeichert.
Animus und Anima nannte C.G. Jung diese Schattenfiguren. Diese These setzt allerdings
voraus, daß der Mensch von Haus aus sowas wie ein eigenes Geschlechtsbewußtsein
hätte, was heutzutage ja leider nicht mehr zutrifft, bzw. nur in ziemlich
verstümmelter und entfremdeter Form.
Die Psychologen, wer auch immer das nun sei, meist sind es Leute, die mit ihrer
eigenen Psyche mehr Probleme haben, als die Leute, die sie behandeln, also die
gingen davon aus, daß der Mensch ein Geschlechtsbewußtsein hätte.
Ein Mann ist also gefälligst männlich und sehne sich nach dem Weiblichen,
und eine Frau sei weiblich und sehne sich nach dem Männlichen. Aber was
war nun eigentlich „männlich“, und was ist „weiblich“?
Die Götter kennen sich da natürlich bestens aus, denn bei ihnen sind
die Dinge in göttlicher Reinheit und Absolutheit vertreten, und man weiß,
bzw. gott weiß, daß das Männliche Feuer und Luft ist, also
Trieb, Energie, Kraft und Logik, und das Weibliche Wasser und Erde, also das
richtige materielle Leben (Materie kommt von Mater =Mutter), die Formgebung
und die Gefühlswelten.
Jedes hat auch hier seine komplementäre Entsprechung in der anderen Seite,
aber das ist selbst für die Götter schon kompliziert, und weil es
uns hier zum eigentlichen Problem auch nicht weiterhilft, lassen wir das mal
weg, weil der Fehler ganz woanders liegt.
Die Entwicklungsgeschichte des Menschen dauert sehr
lang und ist eine sehr diffizile Angelegenheit. Es ist eine Heidenarbeit für
die Götter, dem Menschen jeweils die Eingebungen zu schicken, die er gerade
braucht um weiterzukommen. So wäre es blödsinnig gewesen, dem Menschen
die Eingebung für die Erfindung der Gefriertruhe zu schicken, bevor er
rausgefunden hatte, was elektrischer Strom ist. Erschwerend kommt hinzu, daß
da eine Auflage des universellen Geistes ist, daß gott dem Menschen das
recht der freien Entscheidung läßt, damit er aus einen Fehlern lernen
kann.
Eines der zahlreichen Mißgeschicke, die aufgrund dieser Spielregel zustande
kam, war die Entwicklung von hochwirksamen Feuerelementen (Atomkraft), die nun
sehr wohl geeignet sind die Menschheit zu vernichten.
Leider war der Mensch nicht in der Lage dies als Fehlentwicklung zu erkennen,
weil eben damals Hermes die Rollen nicht deutlich genug gekennzeichnet hatte,
und der Mensch Gut und Böse verwechselte.
Es war damals vielleicht auch ungeschickt, bei der
göttlichen Postenbesetzung, nur eine Stelle auszuschreiben für Botengänge
und die Organisation von anderen kommunikativen Aufgaben. Als Public-Relation
Mann mußte Hermes auch Gelage organisieren, Feste jeder Art und alle Medienereignisse.
Er war für das Management der Unterhaltung zuständig, also für
das gesamte göttliche Entertainment sozusagen, was auch immer angesagt
war. Natürlich oblag ihm daher auch der Catering-Bereich, und seine Lieblingsaufgabe,
war das Probieren von Weinen.
Also er hatte wirklich alle Hände voll zu tun.
So kam es also durchaus vor, daß Hermes mal ein bißchen angetörnt
war, und dann eben auch mal nicht mehr so genau aufpaßte, was passierte.
Außerdem war der Wechsel zum neuen astrologischen Zeitalter angesagt,
und da geht ja sowieso immer alles drunter und drüber.
Es war damals der Wechsel von den vielgöttlichen Kulturen zum Monotheismus.
Die Astrologie war bekannt, man rechnete damals noch das Mondjahr mit 13 Monaten,
je einem Mondzyklus, der zufällig eben mit dem Zyklus der Frauen übereinstimmte,
was den Kerlen natürlich auch nicht paßte.
Es herrschte die mütterliche Erblinie, die biologische Vaterschaft hatte
keine Bedeutung, die soziale Vaterschaft übernahmen die Männer der
Muttersippe, meist die Brüder der Frauen. Tja und da hat es geknistert
an allen Ecken und Enden, und da war es wohl eh nicht zu verhindern, daß
große Dinge passieren würden.
Wobei man einfach nun mal auch sagen muß, daß sowas ganz normal
ist, und jede Veränderung auch erstmal positiv ist, blos wenn die Veränderung
glaubt sich zur Institution ausweiten zu können, stehenzubleiben und jede
weitere Entwicklung verhindert, dann ist das sehr beschränkt gedacht, und
muß natürlich den Erdgesetzen zur Folge wieder vernichtet werden.
Denn darüber sind wir uns ja einig, daß die Erdgesetze nicht durch
künstlich geschaffene patriarchale Möchtegernbestimmungen ersetzt
werden können.
Und so geschah es eben auch mit dem damals HERRschendem Matriarchat.
Die Anbetung der großen Mutter und die Heiligsprechung aller natürlichen
Vorgänge war zwar sehr lebensfreundlich, ökologisch einwandfrei und
harmonisch, aber es war auch ziemlich langweilig und öde.
Einen großen Fehler machte das Matriarchat: Es stellte die Mater = Mutter
(Erde) an erste Stelle und das Männliche hintenan, als zweitrangig. Auch
das ist gegen die Erdgesetze. Sie mißachteten das Gesetz der Ausgewogenheit
und Polarität.
Nachdem die männlichen Elemente nun zu kurz kamen, also Feuer und Luft
keine Bedeutung mehr hatten gab es auch keine Fortentwicklung und Dynamik mehr.
Die Richtungsgebung des Männlichen ging verloren, und alles drehte sich
nur noch im Kreis, was den Zyklen der Natur entspricht.
Aber genau das macht den Menschen ja aus. Gewitzte Denker haben das ja schon
rausgefunden; nämlich daß die geistigen Fähigkeiten den Menschen
vom Tier unterscheiden, und das ist eine männliche Eigenschaft, was nicht
heißt, daß Frauen sie nicht besitzen könnten, aber das ist
eben ihr männlicher Anteil. Sowie der gefühlsmäßige Anteil
im Mann sein weiblicher ist, aber ich glaube, das hatten wir schon..
Die geometrische Form der menschlichen Entwicklung entspricht einer Spirale,
so wie z.B. auch ein Schneckenhaus wächst, oder die DNS angeordnet ist.
Kreisförmige Fortbewegung. Das wäre ideal. Derzeit ist es wohl nur
noch eine leicht verbogene Gerade.
Es bedurfte also auch aus göttlicher Sicht einer Weiterentwicklung, und
die war innerhalb des Matriarchats nicht möglich.
Sagen wir mal so: Das Weibliche sieht keine wirkliche Notwendigkeit in der Erfindung
des Rades, aber andererseits findet es einen Wagen ja doch recht praktisch.
Die Erfindung des Motors für diesen Wagen, hat auch noch keine Feministin
auf die Barrikaden getrieben, soweit so gut. Daß das Männliche dann
jedoch die Sache mit dem Motor wieder grenzenlos übertreiben mußte,
ist nun das eigentliche Problem.
Sie wollten die natürlichen Kraftenergien nicht dazu verwenden (Solar,
Wind oder Wasser-Energie) sondern mußten auf Teufelkommraus ihre Feuerenergien
künstlich verbrennen (Verbrennungsmotor), logisch weil sie ja die natürliche
Verwendung ihrer Feuerenergie (Sex) als böse definiert hatten.
Der Größenwahn des Mondes - der ja wiederum nur durch Sonnenlicht
sichtbar wird, was nicht heißt , daß es ihn nicht gibt, wenn man
ihn nicht sieht - wurde abgelöst von Größenwahn der Sonne, die
ihrerseits nur etwas bewirken kann, wenn sie eine Materie zur Verfügung
hat.
Oh Götter, ist das kompliziert, oder ist es das gar nicht?
Und hier kam der nächste, aber wohl folgerichtige Fehler. Kulturgemäß,
durch die Verhinderung des vernünftigen Denkens, wollten die Jungs nun
die Häuptlinge sein, und beschlossen eben das alles irdische von nun an
zweitrangig war. (Die Rache)
So begannen sie, sich die Erde (die Frau) untertan zu machen. Ihr Gehirn, was
sie nun zum Gott erhoben hatten befahl das so. Dazu darf gott vielleicht die
nette Geschichte von Lilith erzählen, der ersten Frau Adams, aber wer kennt
sie schon?
Sie wollte beim Sex auch mal oben liegen und wurde deshalb von Gottvater (!)
aus dem Paradies geschmissen, dann kam Eva, die nette, die Untertänige,
und die durfte bleiben, weil sie die patriarchalen Machtgespinste akzeptierte.
Sowas wäre natürlich bei einer Muttergöttin nie vorgekommen,
der personifizierten Körper- und Sinnlichkeit. Sie hatte nachweislich immer
mehrere Männer in ihrem Paradies, damit sie nicht auf die begrenzte Potenz
eines einzelnen warten mußte, was der Manngott natürlich sofort verhindern
mußte, und die Einehe einführte, damit er die Kontrolle über
sie hatte.
Mann konnte also das weibliche verdammen, begrenzen und beschränken, aber
die Kinder kriegten trotzdem immer noch sie. So mußte mann wenigstens
den Fortpflanzungsprozeß unter Kontrolle haben, wenn man es selber nicht
schaffte das Leben allein zu schaffen. (Sie versuchen es ja mit Akribie in Labors
und Leihbäuchen, durch Gentechnik und Klonen, welch eine jämmerlicher
Versuch die Natur zu übertölpeln. Dumm wie sie sind, bemerken sie
wieder nicht, was dabei schief läuft, aber wie sollten sie auch plötzlich
solche Erkenntnisse haben, wenn sie die Zusammenhänge längst verdrängt,
und ihre Spielregeln dafür eingesetzt haben?)
Es wurden makabre Gesetze erfunden, dessen oberster Verfechter immer noch der
Papst ist. (Sex nur zum Zwecke der Zeugung, und mit dem Typen, der auf die Tussi
aufzupassen hat: Ehemann) Die Genehmigung zum Nicht-Kinderkriegen wird nach
wir vor von alten Männern erteilt, siehe Abtreibungsgesetzgebung, oder
ganz verboten (z.B Islam), was freilich nicht heißt daß diese Männer
fähig wären, diese Kinder auch großzuziehen. Die meisten sind
ja nicht mal fähig sich selbst ihr Essen zu machen...
Aber weiter Ausführungen zu diesem abscheulich perversen Thema spare ich
mir hier, ich denke Ihr seid aufgeklärt genug, um die Problematik zu erfassen.
Der göttliche Rat hat damals lange überlegt, ob es sinnvoll sei, die
Menschheit mit Geschlechtern und den entsprechenden biologischen Funktionen
auszustatten, aber die Entwicklungsmöglichkeiten sind halt ganz andere,
als bei geschlechtlich neutralen Wesen. Durch den männlich-weiblichen Spannungszustand
werden ganz andere Energiemengen freigesetzt. Die Brunftzeit ist ganzjährig,
was die Sache optimiert, und trotzdem haben sie die Möglichkeit der freien
Entscheidung, (zumindest aus göttlicher Sicht) ob sie sich fortpflanzen
möchten, oder ob sie´s zur Gaudi tun.
Manchmal hat gott aber das Gefühl, aus Sicht des Göttermoleküls,
daß anscheinend nur die Werbefachleute, die Kirchenoberhäupter und
Politiker erkannt haben, daß sich alles um genau diese Kraft dreht. Dem
sog. Volk wird gerne das Gegenteil vermittelt, per Religion, Erziehung und das,
was die Leute Bildung nennen.
Es lief also nun leider nicht so, wie es richtig gewesen
wäre, denn richtig wäre die Entwicklung des Männlichen in konstruktiver
Weise gewesen, wie es schon mal ansatzweise bei den Ägyptern gelungen war.
Die wußten über die Zusammenhänge Bescheid, kannten die universalen
kosmischen Gesetze und die Erdregeln. Sie waren esoterisch gebildet, und hatten
daher Zugang zu einem ungeheuren Wissen, was einer sog. Wissenschaft, die nur
Teile untersuchen kann, natürlich niemals gelingt.
Sie hatten verschieden Möglichkeiten mit den Göttern zu kommunizieren
und sie verbanden ihre Logik, ihr Wissen und ihre Energie mit den weiblichen
Elementen, was super funktionierte.
Aber nun zurück zu dem eigentlichen Problem. Wir
die Götter in dieser Geschichte, beratschlagten was zu tun sei, als wir
sahen, daß die Männer zu übermütig wurden, und Elemente
als gut oder schlecht zu definieren begannen. Von nun an gings bergab.
Wir hatten eine Krisensitzung und schickten Hermes mit zwei Schriftrollen ins
männliche Gehirn. Die eine beinhaltete das, was zu vermeiden sei, und die
andere enthielt die Möglichkeiten der positiven Kraftentfaltung, also das,
was wir als Lösung vorschlugen, um gerade noch die Kurve zu kriegen.
Wir mußten natürlich beide Rollen abgeben, wegen dieser Entscheidungsfreiheit,
nicht wahr, wir durften die schlechte Möglichkeit nicht einfach unter den
Tisch fallen lassen. Wir mußten objektiv vorgehen, und waren der Meinung,
daß die Schriftrollen deutlich genug vor Augen führten, was da passieren
würde, wenn sie so weitermachten.
Der Mann, kollektiv gesprochen, war allerdings nicht mehr zu bremsen und derart
angetörnt von seinen Machtspielchen, daß er unseren Rat völlig
ignorierte, uns als nichtig erklärte und sich selbst an die göttliche
Stelle setzte. (Du sollst keine anderen Götter neben mir haben)
Dies war im Prinzip nichts anderes als eine Trotzreaktion dem Weiblichen gegenüber,
das Fatale daran war blos, daß er nicht im stande war zu begreifen, daß
er sich mit dieser Entscheidung aus dem eigenen System katapultierte. Das Weibliche
verehrte ja sozusagen den eigenen Lebensraum, die Natur, in dem auch männliche
Wesen lebten, wenn jenen auch die Identifikation wesentlich schwerer fiel, als
den Mädels.
ER kam nun auf die Idee sich als das Andere zu definieren, als das Gegenteil
von Natur und Materie. Er tat eben alles was in der verkehrten Rolle drin stand.
In dieser stand drin, daß das erklären des Männlichen zur absoluten
Gottheit zur Folge hätte, daß das Vergeistigte und das Feuerelement
(Sex, Kampfgeist, leider auch wegen der ganzjährigen Brünftigkeit
vorhanden) ohne Formgebung zum Exodus führen würde. Diese Rolle hat
er aber nicht fertig gelesen, weil er bei dem Gedanken, das Weibliche zu versklaven
und unterzuordnen durchdrehte, und diese Rolle für den absoluten Geistesblitz
hielt.
Daß die andere Rolle, die ihm erzählte, was geschehen würde,
wenn er das Weibliche als Basiswissen nähme, nicht seinen ideellen Vorstellungen
entsprach, wissen wir inzwischen, aber auch die hat er nicht fertig gelesen.
Das Ergebnis davon wäre Hochkultur, Spaß, Lebensfreude und Zufriedenheit
gewesen. Danach sucht er ja bis zu seinem bitteren Ende, der arme Kerl, aber
Lebensfreude kann man eben nur da empfinden wo man noch eine Ahnung hat, was
Leben eigentlich ist. Der Sinn des Lebens ist Sinnlichkeit, wie der Name schon
sagt, und nicht die Ersatzbefriedigung durch Konsumgüter und Macht.
ER entschied sich also für die falsche Rolle,
und SIE unternahm nichts dagegen, wie es auch heute noch ist. Zum einen hielt
sie das alles für originell - mal was andres, nicht wahr?, und zum andern
war Widerstand, Streik oder gar Gewalt zu diesen Zeiten für sie undenkbar.
Nicht aus moralischen Gründen, aber damals hatte das weibliche eben noch
nicht die männliche Konditionierung im Kreuz.
Außerdem konnte vor ein paar tausend Jahren wirklich niemand wissen wohin
das ganze führen würde. Feuerwaffen, Raketen, Computer und das ganze
Zeug ging doch sogar vor 100 Jahren noch nicht in die Vorstellungskraft des
Menschen. Und die, die es sich vorstellen konnten, wurden für verrückt
erklärt, weil niemand außerhalb seiner eigenen Gehirnwindungen denken
kann.
Oder? Ihr habt doch immer noch Probleme mit der Definition einer 5ten oder 6ten
Dimension, einer Synchronizität, einer Paralellzeit, oder auch blos mit
der uralten Wissenschaft der Wahrsagerei oder Astrologie. Nicht wenige behaupten
einfach, daß es das nicht gibt, weil es nicht „erwiesen“ ist,.
Hihi. Aber diese Thema sollten wir vielleicht in einer anderen Oper besprechen...
Jedenfalls wurde der letzte Rest des Alten Wissens, wie wir es nennen, von der Inquisition ausradiert, indem die Kirchenherren 8 Millionen Frauen verbrannten, denen das mit der Ablehnung des richtigen Lebens halt zu blöde war. Inwiefern diese Mentalität auch heute noch gilt, läßt sich daran erkennen, daß diese Kirche es bis heute nicht nötig hatte sich für diese Schlachterei zu entschuldigen - sofern sowas überhaupt entschuldbar wäre - geschweige denn abzutreten.
Ob ER sich nun den Schiefer mit der Negierung des Körperlichen wirklich mit Absicht eingezogen hat, wissen wir bis heute nicht, vielleicht war es auch nur Fehleinschätzung. Manchmal haben wir den Verdacht, daß er selber glaubte, was er da veranstaltete. Einer sagte doch mal „ich denke also bin ich“. Komischerweise fühlt sich heute aber trotzdem jeder (wahrscheinlich auch zu Lebzeiten jener) bei einer sinnvoll verwendeten Erektion viel lebendiger...
Psychologisch gesehen kann es natürlich auch der
Selbsthaß auf sein minder belastbares Geschlecht gewesen sein, das weder
beHERRschbar noch ignorierbar war, daß er Sex zum Tabu erklärte.
Wir haben den Menschen nun aber mal aus oben erwähnten Gründen mit
starken Triebkräften ausgestattet, und das absolut völlig sinnloseste
ist das Negieren dieser Kräfte.
Geschickt war die Bestrafung derselben, also das was in den Religionen als Sünde
bezeichnet wird, um Dienste zu erhalten, die ein normaler Mensch nicht im Traum
geleistet hätte, wenn ihm nicht schon von Geburt an gesagt worden wäre,
er käme in die Hölle, wenn er nicht täte, was die Kirche will.
Aber das Unglück war nun schon geschehen. Das Göttliche, wenn auch
ein ziemlich falsches, sowie das Gegenteil davon, das Teuflische, ebenfalls
Seine Erfindung, waren nun nicht mehr das Molekül im Innern eines jeden,
sondern irgendwas Großes, Mächtiges im Außen, worauf man selbst
keinen Zugriff mehr hatte, sondern nur noch die -inzwischen männlichen-
Priester. (Die Frauenkleider haben sie bis heute an, und den Fischkopf auf,
als Zeichen der Mutterreligionen, auch verwenden sie magische Rituale aus dieser
Zeit, und alle Feiertage haben sie auch geklaut und umbenannt.
Wenn ihnen doch wenigstens was neues eingefallen wäre...)
Somit hatte also man nur noch eine hierarchisch übergeordnete Kontrollinstanz,
nämlich eine Kirche, die patriarchale, politische Machtinteressen verfolgte,
und diese durchsetzte mit Belohnung und Strafe. (Ewiges Leben im Himmel oder
Hölle)
Dazu mußte man natürlich auch die These erfinden, daß je schlechter
es einem im richtigen Leben ging, um so besser sei dann das Himmelsleben, wer
hätte sonst schon dran geglaubt, daß auf Wolken zu sitzen und Hosianah
zu singen irgendwas positives an sich hätte. Um das durchzusetzen bedurfte
es einer Opferideologie, die sie dann mit diesem Jesus Christus aufs Tablett
brachten. Eine angenagelte Leiche als Symbol der Liebe zu deklarieren ist ja
schließlich ein ausgeklügelter Schachzug.
Ich tu dir ja nur weh, weil ich dich liebe, ich will nur dein Bestes (was jeder
für sich behalten sollte) wenn ich dich schlage. Nach wie vor goutierte
Erziehungsmethode und Rechtfertigung aller vergewaltigenden Männer. Aber
sie haben es ja auch nicht gestohlen, sie haben es selbst ja nicht anders gelernt.
Schließlich hängt diese Bedrohung am Kreuz überall herum. Daheim
, im Klassenzimmer, und sogar in der freien Natur ist man nicht vor ihr sicher.
Psychoterror nennt man sowas. Gehirnwäsche oder mentale Konditionierung.
Wir standen nun fassungslos daneben, denn wenn die
Menschheit sich entschließt, nix mit uns zu tun haben zu wollen, sind
wir machtlos. Auch das gehört zum Recht der freien Entscheidung. Götter
drängen sich nunmal nicht auf, sofern es echte sind.
MachtHERRschaft, Zwang und Gewalt gehören nicht in unser Ressort. Das Göttliche
geht anders.
Es war also die Geburtsstunde sämtlicher patriarchaler
Religionen, den heutigen großen Weltreligionen, die überall das selbe
Strickmuster haben. Die Destruktivität dieser Lobby zeichnet sich dadurch
aus, daß sie gegen das Leben, im Sinne von Lebensfreude ist, und nicht
dafür- eher für Siechtum und Leid - wenn sie auch in vieler Hinsicht
mit einer ungeheuerlichen Scheinheiligkeit so tun, als ob es anders wäre.
Es geht jedoch niemals um etwas anderes als politische Macht.
Sämtliche Religionen mit einem männlichen Chef (einem Alten) vertreten
nur durch Männer, die sich per Zölibat ausdrücklich vom schmutzig-weiblichen
distanzieren., sind extrem lustfeindlich in jeder Hinsicht. No Sex and Drugs
and Rock and Roll..., was noch keinem Menschen gut getan hat, auch nicht denen,
die behaupten es wär so.
So, also diese inzwischen deformierte Energie, die nun keine Erdung mehr findet
wendet sich nun gegen den Besitzer.
Der Trieb nach Lust und Lebensfreude, ein tolles Essen, ein Fäßchen
Wein, Musik und Ringelpiez mit anfassen und so, das war ja nach dem neuen Gott
verboten. Pfui, alles Sünde. Also waren Frust und Aggressionen der übelsten
Sorte, die unvermeidbare psychische Reaktion. Das war praktisch, weil es mußten
ja Kreuzzüge und Kriege geführt werden, zum Nutzen der Machthabenden,
der Kirche früher, der Regierung heute, seit die beiden so tun als ob sie
getrennt wären.
Der Phallus wurde nicht mehr zur Lebenslust gebraucht, sondern zum Töten
bei der allgemein auch heute noch goutierten Vergewaltigung im Krieg, er wurde
geistig transformiert und in Schwert, Speer und Gewehr verwandelt, um unsägliches
Leid in das nunmehr irdische Jammertal zu bringen.
Tatsächlich ist es erwiesen, daß sexuell frei lebende Zivilisationen
keine Gewalt, Kriege oder Kriminalität kennen.
Das Element des Feuers, die pure Lebensenergie verwandelte sich von brennender
Leidenschaft in die todbringende massenvernichtende (atomare) Feuerwaffe.
Im Zeichen des Größenwahns von der Impotenz zur Omnipotenz, zur angebeteten
Overkillmaschinerie.
Tötung von Lebendigem, ob durch Bomben, Vergiftung der Erde und ihrer Atmos-phäre,
durch Konzentrationslager oder Inquisition sind verstörte Männerideale,
die die Macht der Macht willen haben wollen, und den gewaltsamen Tod, den Untergang,
die Zerstörung als Beweis dafür sehen, daß sie mächtiger
sind als das Leben, das vom Weiblichen geboren wird.
Ziemlich blöd gelaufen die ganze Geschichte.
Unser Problem ist nun, daß nachdem sich die Menschheit selbst vernichtet
hat, wir mit dem ganzen Projekt von vorn anfangen können, weil es ja drum
ging, die These des Universalgeistes umzusetzen. Und diese besagte, daß
das höchste erreichbare Ziel einer Kultur, wie es die menschliche Rasse
ist, das Leben im Einklang mit den kosmischen Gesetzmäßigkeiten sei.
In Friede, Harmonie und Lebensfreude auf höchstem Niveau innerhalb des
natürlichen Gleichgewichts.
Der große kosmische Geist, (nicht identisch mit dem der Maria geschwängert
hat..) verlangt aber ein Ergebnis. Wann ist zwar egal, weil Zeit ein relativer
und für uns irrelevanter Begriff ist, aber wir haben ja auch keine Lust
die ganze Menschheitsgeschichte noch mal von vorn anzuleiern. Und dieses Ende
können wir nicht bieten, weil es ja nicht der Beweis ist, daß die
Menschheit zu blöd ist, denn eigentlich geht es ja um ein Mißverständnis,
das mit den vertauschten Rollen, nicht wahr? Wahrscheinlich war die damalige
Aktion negativ von Neptun beeinflußt...
Tja, Hermes hätte ja gern alles getan, um die Geschichte wieder hinzubiegen,
aber es ging eben nicht mehr, weil kein Mensch mehr an uns und unsere Eingebungen
glaubte. Hermes arbeitet jetzt mit Rockmusikern recht gut zusammen. Das sind
wohl die einzigen Leute, die es noch wagen Wahrheiten auszusprechen. Er macht
da seinen Job recht gut. Lassen wir ihn da.
CD Songs 3-6
(Feuer, Wasser Erde Luft)
stellen sich vor, als das was sie wirklich sind, und was sie den Menschen zu
sagen haben inder heutigen Situation.
Und bevor Mercuria, unsre Botin gerufen wird, wird überlegt, wie das Problem in den Griff zu bekommen sein könnte.
CD Song Nr 7
....ist das Gespräch mit dem Zeitgeist notwendig.
Der Zeitgeist ist die Instanz, die Zeit verteilt und
zuordnet. Im gesamten Universum regelt er die Zeitabläufe. Es gibt multidimensionale
Planeten, solche, die rückwärts laufen, und einfache die linear vorwärtsgehen,
zu denen gehört die Erde. Natürlich kann man auch auf der Erde das
vorgegebene Muster jederzeit verändern, aber das beherrschen nur wenige
Leute, und es wird lieber so getan, als sei es absolut, wie sie es halt mit
all ihren komischen Gesetzen machen. obwohl es wirklich kein Kunststück
ist, ein bißchen in der Zukunft oder Vergangenheit rumzuturnen.
Nachdem aber weder die Götter noch die Erde selbst an diese menschlichen
Denkmuster gebunden sind, läßt sich da vielleicht noch was machen.
Gott kontaktiert also den Zeitgeist, erklärt ihm die Situation und fragt
nach, ob da nichts zu machen wäre.
Der Zeitgeist hat aber auch seine Regeln, und meint , daß es bestenfalls
möglich wäre, die Mehrwertsteuer des letzten Zeitalters wieder rauszurücken,
weil es sich ja offensichtlich um ein gescheitertes Projekt handle, und da seien
vor kurzen neue Abschreibungsmodelle eingeführt worden.
Man einigt sich also darauf, daß die Mehrwertsteuer den Göttern noch
mal zur Verfügung gestellt wird, natürlich abzüglich der Kosten
für den Verwaltungsakt des Zeitgeistes.
Sehr viel bleibt da nicht übrig, aber vielleicht langt es ja. Einen Versuch
ist es allemal wert.
Gut wir können nun zurück in die Vergangenheit, und uns kurz vor dem
Supergau einklinken, und versuchen die Sache doch noch hinzubiegen.
Blos wie?
?
Wie bringen wir die göttliche Botschaft, was schiefgelaufen
ist, und wie es zu ändern ist in das menschliche Gehirn?
Zwar gibt es durchaus hin und wieder gescheite Leute, die die Zusammenhänge
erkannt haben, und auch sehen, was da verkehrt läuft, aber das sind dann
wiegesagt Rockmusiker oder Kartenleger, und die haben nicht die Macht Dinge
zu verändern.
Mit über jahrtausenden verkehrt konditionierten Gehirnen kann man auch
auf vernünftiger Basis nicht arbeiten. Man müßte wohl ins Unterbewußtsein
einsteigen.
Die Möglichkeit einer Veränderung würde allerdings momentan noch dadurch begünstigt, daß eben mal wieder ein Zeitalterwechsel ansteht, und das neue Äon des Wassermanns für Grenzauflösungen und Veränderungen zuständig ist.
Mercuria wird gerufen.
Mercuria erscheint auf ihren Rollschuhen (früher
hatten die Götterboten Flügel an den Füßen, aber es war
wohl auch eher eine männliche Spinnerei, unbedingt ins Gehirn fliegen zu
wollen...) und erkundigt sich.
Sie ist nicht sonderlich begeistert von dem Auftrag die Menschheit zu reparieren.
Nicht daß sie arbeitsscheu wäre, aber erst vor kurzen war sie auf
einem Treffen der Feministinnen um in deren Gehirnen ein bißchen rumzufahren,
aber auch da mußte sie feststellen, daß diese männlichen Konditionierungen
wirklich krass waren.
Wie bringt man (frau, da Götterbotin) eine Gesellschaft
dazu, anstatt destruktiver Techniken, einen friedlichen Lebensraum zu schaffen?
Ihnen nur zu erzählen, daß sie das nicht tun sollen, nützt wenig,
weil sie aufgrund ihrer verstümmelten Triebe und Instinkte ja gar nicht
anders können. Der Mensch ist psychologisch so ausgelegt, daß er
das, was er triebmäßig nicht ausleben kann, in ein äußeres
Feindbild verwandelt und als Schattenseite bekämpft.
Nun wurden aber von allen Herrschaftsregimes dieser Welt, diese Instinkte soweit
verstümmelt (durch Bedrohung, Gewalt und Lügen) daß der Mensch
nur extrem schwer Zugang findet, zu diesen deformierten Bereichen, und er ihn
daher nur sehr schwer selbst reparieren kann. Er sieht auch keine Notwendigkeit
dazu, weil sein Bedürfnis nach Glück und Harmonie in Destruktivität
und Hyperaktivität umgewandelt wurde, und er sich damit scheinbar recht
wohl fühlt. Die meisten haben ja noch nicht mal erkannt, daß da was
schief läuft...
Schon gar nicht mit ihnen selbst, da ja vermeintlich alles im außen passiert,
nicht im Innern des Menschen.
Diese künstlich geschaffene moralische Instanz arbeitet mit den Urängsten
der gesamten Menschheit.
Ein tolles Beispiel dafür sind auch heute noch katholische Kirchen, deren
Bilder das reinste Horrorkabinett darstellen. Blut spritzt rum, Leiden, Mord
und Totschlag vermitteln der Seele, was als ideal dargestellt wird, oder was
„bösen“ Leuten passiert wenn sie nicht das tun, was die Kirche
ihnen befiehlt.
Das kollektive Phänomen des schlechten Gewissens, das durch strafen und
loben (Himmel oder Hölle) die eigenen profanen Machtinteressen durchsetzt.
Merkwürdig ist das schon, denn wenn man bedenkt, wie langweilig ein ewiges
Leben ohne Essen, Trinken, Sex und alles was das Leben lebenswert macht (alles
verboten) sein muß, kann doch nur die Bedrohung mit dem ewigen Tod (Nichtsein)
die noch schlimmere Version gewesen sein.
Deshalb leugnen diese Kirchen auch die Wiedergeburt eines jeden Wesens. Auferstehen
dürfen nur die Braven. Jaja es ist an alles gedacht worden.
Diese Schizophrenie ist inzwischen aber leider Mentalität der gesamten
Weltbevölkerung, und nur wenige hinterfragen sie.
Logisch produziert die Märtyrermentalität dieser Religionen psychische
Defizite.
Aber wo kämen sie denn hin, die Machthabenden, wenn nun jeder plötzlich
auf die Idee käme zu sagen: „ich tu was ich will“? Aus wärs
mit ihnen, und das wollen die ja nicht. Wären ja schön blöd,
ihren Sklaven einen eigenen Willen zu genehmigen. Besonders, wenn diese Sklaven
noch gar nicht bemerkt haben, daß sie den schon längst nicht mehr
haben. Nachdem der heutige Erdenbürger aber nichts anderes kennt, als diese
Opferideologie ist die Angst vor Bestrafung auch seine größte Motivation.
Schließlich sind vor ein paar Jahrhunderten die Leute dafür verbrannt
worden, daß sie das taten, was ihnen Spaß machte. Die Erfahrung
der Inquisition steckt in der Seele, wie ein Schiefer unter der Haut, ebenso
die Judenvernichtung, oder andere Massaker dieser Art. In vielen Fällen
kann man ja bis heute nicht sagen, was diese Leute „falsch“ gemacht
haben, man weiß also gar nicht so genau, ob man nicht selber bald dran
ist, denn vielleicht geht es das nächste mal nach Körpergröße
und Haarfarbe. (Haarfarbe hatten wir auch schon. Rothaarige wurden von der Inquisition
grundsätzlich verbrannt, auch Frauen mit Muttermal)
Das Unterbewußtsein muß sich von diesen Angstmustern erst lösen
um Veränderungen zu gestatten, und das ist psychologische Schwerstarbeit.
Ein glücklicher Mensch ist nicht manipulierbar, deshalb hat niemand Interesse
an angstfreien Menschen.
Deshalb erzieht man Kinder auch in erster Linie mit Drohungen vom Verlassenwerden,
dem Nikolaus oder der Strafe von lieben Gott, der so lieb ist!
Also glauben nun die Leute, daß das was sie sind
und haben, genau das ist, was sie wollen, weil man es ihnen so beigebracht hat.
Eine Ernüchterung wäre erst mal die Voraussetzung, die Realität
so zu sehen, wie sie wirklich ist. Also das was wirkt als Wirklichkeit zu erkennen,
und nicht das künstlich Erwirkte.
Die Verbindung mit dem Urweiblichen ist verloren gegangen, es können keine
fruchtbaren Gedanken oder Taten mehr stattfinden. Das Erwachen aus diesem Rausch
wäre typisch für jeden Kater: Kopfschmerzen ohne Ende. Aber ohne Ernüchterung
bleibt es eben ein Rausch, in welchem keine Veränderung des Geschehens
möglich ist.
Selbstvertrauen und die Kraft für einen Neubeginn können neu entstehen,
wenn die Bereitschaft und der (ungebrochene) Wille dafür da sind.
Lebendigkeit kann nur da entstehen, wo das Leben respektiert wird, und das Männliche
sich mit dem weiblichen verbindet.
Das Weibliche mit dem ER sich zu verbünden hat ist weder die heilige Jungfrau
ohne Körperlichkeit, noch die Hure, die entpersonifiziert als Sache am
Rande der Gesellschaft im Auto wartet.
Auch das wird schwierig werden, zu erkennen, daß diese beiden eins sind.
Bei genauerer Betrachtung dürfte es aber auffallen, daß Sex und Triebe
was mit Mutterschaft zu tun haben . Das eine erzeugt das andere. Die Mutterschaft
ohne Sex ist das Konstrukt des Vatergottes - wegen der Impotenz - nicht wahr.
Seine Schwäche. Aber das Männliche ist ja nicht schwach, oder doch?
Nur im Einklang von Körper, Seele, Gefühl und Verstand ist richtiges
Leben möglich.
Nachdem Gefühle ignoriert werden, ebenso der eigene Körper in seiner
Erd- und Triebhaftigkeit, und nur der Verstand existenzberechtigt ist, kann
hier kein
Einfluß über den Verstand genommen werden.
Mercuria sinniert vor sich hin, als ihr Liebster, der Feuergott erscheint, sie
liebevoll umarmt und küßt, und sie fragt weshalb sie so besorgt dreinschaut.
Sie erzählt ihm, daß sie ihn verlassen muß, um im menschlichen
Gehirn eine Botschaft zu manifestieren.
CD Song Nr. 8
Er ist natürlich entsetzt und versucht sie zu überreden dazubleiben, aber wenn sie nicht geht sind sie alle dem Untergang geweiht, denn da wo es keine Menschen gibt, gibt es auch keine Götter, und auch keine Götterboten.
Sie benehmen sich wie es alle Liebenden an ihrer Stelle täten, bedauern die Trennung, erkennen die Notwendigkeit, schwören sich ewige Liebe usw.
Mercuria bleibt nur eine Chance:
Sie muß die Leute spüren, fühlen, erleben
lassen, wie es sich anfühlt ganz zu sein, muß ihnen die Augen öffnen,
um die Realität zu sehen, die Ängste aufbrechen, um das Leben einzulassen.
Ihnen irgendwie klarmachen, daß das Göttlich in diesem Molekül
in ihnen selbst ist.
Sie es nur zu aktivieren brauchen.
Daß der verteufelte Teufel nur die Bildgestalt der eigenen Triebe ist.
Eigentlich ist der Teufel ja ein netter Kerl, wurde das schon erzählt?
Er war in früheren Kulturen das Tier das sich mit der Hohepriesterin vereinigte.
Er war gekleidet in Felle und hatte Hörner auf dem Kopf. Das geschah zum
heutigen Ostern. Daher haben wir auch noch die roten Eier, das sind Fruchtbarkeitssymbole.
Zu Weihnachten kamen dann die Kinder dieser Verbindungen auf die Welt. Deshalb
feiert man da die Geburt des Kindes, was auch symbolisch ist für die Geburt
des Lichts und den Beginn des neuen Lebens (= Tannenbäume mit Lichtern
drauf).
Kinder deshalb, weil das Volk dem Vorbild ihrer Gottesverteter folgte, und damals
die feste bei Vollmond stattfanden, wo alle Frauen ihre fruchtbaren Tage hatten.
Dies hat sich erst durch den Einfluß künstlicher Lichtquellen verzerrt.
Luzifer, der Lichtbringer, wie er auch heißt, auch Pan Gott der Sinnlichkeit
genannt, war also ein anerkannter guter Gott. Und dabei sollten wir’s
auch belassen.
(Findet natürlich volle Zustimmung des Feuergottes!)
Er litt übrigens nicht an Potenzproblemen, denn er konnte und durfte Körperlichkeit
ja in Liebe und Ekstase mit dem Weiblichen erleben.
Man(n) nahm den Leuten also ihre (Lebens-) Lust, bzw.
vergällte sie ihnen richtig, und verkaufte ihnen für die nun entstandene
Sehnsucht Pseudoliebe und Anerkennung. Das heißt Renten - u. Krankenversicherungen
(die irdische Form des ewigen Lebens) Reisen, Konsumgüter, das Eigenheim,
und die Leute zahlen auch noch dafür, weil sie so gerne glücklich
wären, sind es dann aber leider doch nicht.
Diese Energie, die sie aufwenden, um den Staat (Steuern) , dieVersicherungen
und ihre Ersatzbefriedigungen zu bezahlen, gehen ihnen selbst natürlich
ab, und machen sie auch wirklich von all den Dingen abhängig. Logisch,
es ist ja ihre Energie, ein Teil von ihnen.
Kein Mensch bräuchte eineKrankenversicherung, wenn er in Ausgewogenheit
leben würde, und das was ihm Heilung bringen würde, bezahlt seine
Krankenkasse bestimmt nicht. (Alternativheilung, die schon geschnallt hat, wo’s
langgeht) Aber das System der Versicherung würde sich selbst incl. der
Ärzte und der Pharmaindustrie ad absurdum führen, wenn sie Interesse
an gesunden Menschen hätte. Nur die Krankheit bringt Kohle, und die künstlich
erzeugte „Not-wendigkeit“ ihrer Existenz.
Würde der Mensch seinen Instinkten folgen, käme er nie auf die Idee
diesen Zirkus zu sponsern. Das wäre sinnvoll angewandte Intelligenz. Aber
aus Angst -ebenfalls künstlich erzeugt- tut er dies nicht. Die Angst vor
der Hilflosigkeit, wenn ihm der liebe Gott, der Staat, die Firma, der Onkel
Doktor seine Sicherheit nimmt, die er ihm ja vorher wirklich abgenommen hat.
Das wäre wohl das, was man Eigenverantwortung nennt. Aber bitteschön,
zuerst wird sie dem Menschen psychisch wegoperiert, und dann soll sie ihm plötzlich
nachwachsen.
Also gehen tut das schon, blos bedarf es dazu göttlicher Mithilfe.
Und der schwierigere Teil ist, daß kein Mensch wirklich gesund sein kann,
solange die Erde krank ist. Könnte man alle Leute reparieren, hätte
das die Parallelentwicklung der Erde zur folge. Sie würde im gleichen Maße
genesen, wie es der Mensch täte, wobei die Erde natürlich ohne Probleme
sich selbst gesunden kann, sobald der Mensch mal weg ist, weil er sich selbst
zerstört hat. Der Erde ist das völlig egal. Sie braucht den Menschen
nicht, aber der Mensch die Erde. Und nachdem nicht sie die Menschheit kaputtmacht,
sondern der Mensch sich selbst und die Welt dazu, ist es doch wohl gescheiter,
den Menschen wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.
Eigenverantwortung zurückzugewinnen ist vielleicht
sogar der echte Knackpunkt.
Aber ein Mensch im Besitz einer solchen, läßt sich halt auch nix
anschaffen, also wird das herrschende Regime alles tun , um das zu verhindern,
wie es das auch bisher getan hat. Und das wieder mit dem erzeugen von Angst.
Es ist immer das selbe Spiel. Es macht doch wirklich keinen Spaß mehr.
Die Botschaft müßte lauten:
„Alles Gute kommt von innen, aus dir selber, nicht von Oben! Wie wärs
mit einer Zusammenarbeit? liebe Grüße Deine Götter“ oder
so ähnlich.
Ansatzweise wäre es vielleicht nicht schlecht, dem Menschen zu sage, er
soll doch alles tun, was MAN nicht tut. Aber kennt ja das normale Maß
nicht mehr. Die Selbstverantwortung kann ja nicht schwupp, einfach so urplötzlich
wieder da sein.
Außerdem ist seine Jahrtausende alte Frustration doch so groß, daß
da leicht was in die Hose gehen könnte. Den Haß, der in dieser Zeit,
durch nicht erlebte Liebe entstanden ist, entspricht ja genau dem Energiepotential
ihrer gesamten Zerstörungskräfte. Das müssen wir erst wieder
in Liebespotential umwandeln, und setzen es dann frei. Ist wohl gescheiter.
Make Love not War.
Mercuria ist übrigens keine Quotenfrau. Früher hatten männliche
Götterboten den Job, aber seit die Inhalte mehr den seelischen Bereich
betreffen kommen eben Luft und Feuer nicht mehr in die Sphären des menschlichen
Gehirns. Die emotionale Ebene kann nur über das Unbewußte erreicht
werden, weil der Verstand, wie bereits ausführlich erklärt, durch
Fehlinformationen blockiert ist und göttliche Botschaften nicht mehr durchläßt.
Der Filter im Hirn sorgt dafür, daß nur noch logisches und scheinbar
vernünftiges ins Hirn gelangt. Auch bei Frauen, weil sie patriarchal dressiert
sind, und vom Weiblichen auch keine Ahnung mehr haben.
Das Urweibliche existiert wahrscheinlich nur noch in der unbewußten Hälfte
des männlich konditionierten Gehirns. Und sobald es daraus auftauchen sollte,
wird es sofort als das Böse bekämpft.
Aber wie Mercuria das nun macht ist ihre Sache, denn wozu hat sie denn den Job.
Sie ist aber nun doch seit Hermes Kündigung in der Branche und kennt die
Problematik.
Am einfachsten dürfte es sein bei den Kids anzusetzen, die haben eh die
Schnauze voll von Leistungszwang, heile Familie spielen, Krieg und Terror und
Streß ohne Ende.
Sie ahnen schon, daß sie nichts mehr zu verlieren haben.
Freedom ´s just another word for nothing left to loose ...
Geld interessiert sie nicht mehr besonders, die Vernichtung von anderen Völkern
bringt nichts mehr bei der globalen Verkettung, Industrie und Wissenschaft sind
diejenigen, die die Umwelt zerstören. Es sind auch diejenigen, die irgendwann
diese Gesellschaft weiterführen, wenn wir es hinkriegen, sie noch mal herzustellen.
Aber die Macht haben die Alten , Verbohrten, Unbelehrbaren.
An denen kommen wir nicht vorbei. Also müssen wir die auch kriegen.
Früher war das leichter, da hatte man Zugang zu den Leuten durch Märchen.
Aber leider herrscht nur noch die Generalverblödung durch Fernsehen und
andere Medien. Märchen werden keine mehr erzählt, außer dem
der sinkenden Arbeitslosenzahlen.
Dabei gäbe es Märchen, die genau den Nagel auf den Kopf treffen.
CD Song Nr. 9
Z.B. das von dem alten kranken König, der keine
Frau mehr hat, er hat sie unter den Tisch fallen lassen, also das Männliche
hat das Weibliche getötet, negiert, verschwinden lassen. Der alte König
also, der ist siech und kurz vorm Exodus, da kommen die Prinzen und entdecken
irgendwo im fernen Land die Wasser des Lebens, oder die Früchte, oder das
Brot, oder was der König halt gebraucht hätte um zu überleben.
Sie finden - oder vielmehr einer findet, der jüngste, der dümmste
und unbelehrbarste - die Prinzessin im fernen schloß, mit der sie dann
ein neues reich gründen. Vorher müssen sie Mutproben bestehen, mit
Drachen kämpfen, oder irrsinnige Leistungen vollbringen. Sie dürfen
niemals materiell orientiert sein, und finden die Lösung immer nur, weil
sie Hexen, Zwergen, Tieren oder Feen folgen, den Wesen aus der alten Welt, denen
mit dem alten Wissen.
Daß die Prinzessinnen völlig unemanzipiert in ihren Schlössern
rumhängen und auf den Märchenprinzen warten entspricht der Tatsache
daß das Weibliche passiv ist, und das männliche aktiv, was eben nun
mal so ist, auch wenn es den Feministinnen ein Grausen im Ohr ist. Deshalb hat
ER auch immer ein Pferd. Das ist seine Instinktnatur, welche seine Antriebskraft
ist.
Dafür sagt diese alte Weisheit auch, daß sie die Eigentümerin
der Materie ist. Schließlich besitzt sie das Schloß, was mit dem
weiblichen Schoß in Verbindung steht. Er hat meistens nichts außer
seinem Pferd, vielleicht das Schwert noch, was zum einen Symbol für Verstand
ist, aber leider im patriarchalen Konsens auch die phallische Tötungsenergie.
Allerdings hat noch kein Prinz die Prinzessin per Schwert erobert. Er muß
sie küssen, in Liebe zu ihr entbrennen (Feuerenergie) und ihr ewige Liebe
und Treue schwören. Anders lassen sich echte Prinzessinnen nicht erobern.
Und Recht haben sie.
Wie schickt man die Prinzen auf die Reise?
Was treibt einen zivilisierten Menschen dazu sich in ein unbekanntes Abenteuer
zu stürzen. Wir haben ja keinen König, der nach dem Lebenselixier
suchen läßt. Unser König liegt schon im Koma, an Schläuchen
und Apparaten, und bemerkt gar nicht, daß er kurz vorm Abtreten ist. (Schulmedizin!)
Wieder halten es alle für ganz normal.
Mercuria verabschiedet sich schweren Herzens von Ihrer Liebe. Ohne Menschen gibt es keine Götter, wenn sie ihre Liebe retten will muß sie dafür sorgen daß die Menschheit weiter existieren wird.
CD Song Nr. 10
Sie grübelt und studiert.
Wir schicken die Leute auf eine Abenteuerreise !
Wir schicken sie in die Unterwelt, die Hadesfahrt, genau, das ist das richtige.
Wir organisieren den Trip zu den eigenen Schattenseiten, denn was anderes könnten
sie sein als das gesuchte Weibliche.
Die Reise zur Unterwelt ist unvermeidbar, nur dort im Dunkel ist die Heilung
zu finden.
CD Song Nr. 11
Der Preis ist ein neues Zeitalter. Wenn sie es nicht
schaffen gibt es auch kein altes mehr, denn das ist nicht mehr zu retten. Es
ist ohnehin des Todes, haben wir ja gesehen mit ihrer Selbstvernichtung. Entweder
sie kommen nicht durch dann Finito, Aus Ende, oder sie finden das Lebenselixier
und dann befinden wir uns wieder im Paradies, und diesmal lassen wir uns nicht
rausschmeißen, denn es gibt natürlich dann auch keinen Gottvater
mehr, sondern das göttliche Kind, was als Symbol für die Zukunft steht.
Im nächsten Zeitalter wird sich die Menschheit an der eigenen Zukunft orientieren,
Das erhalten des Lebensraumes für die Kinder wird das einzige Gebot sein.
Wir erklären ihnen also, daß das Reich des Alten ohnehin nur noch in ihrer Vorstellung existiert. In Wirklichkeit steht nur noch die hohle Fassade. Daß sie sich gerade in die Luft gejagt hatten durch dieses System, wird ihr Vorstellungsvermögen überschreiten.
Die Prinzen in unserem Märchen sind übrigens alle Leute, die sich
auf die Suche machen, egal ob Männchen oder Weibchen, weil sie in diesem
Moment ihr Aktives einsetzen, ihr männliches Prinzip, diesmal jedoch in
konstruktiver Form, denn sie suchen das Lebenselixier, anstatt es zu vernichten,
was das Prinzip des Alten ist, dem mit seinen Potenzschwierigkeiten.
An dieser Stelle beginnt der echte Weg, bisher wurde nur die Ursache erläutert.
CD Song Nr. 12
Dieser Schritt heißt, nicht dem Alten zu grollen, und ihm die Schuld in
die Schuhe zu schieben, denn das bringt den Reisenden keinen Schritt weiter.
Schuldzuweisungen lenken von der Verantwortung ab. Und die übernimmt in
diesem Moment der Prinz. Er läßt sich nicht mehr annageln von Papi,
sondern geht seinen eigenen Weg. Er wirft die alten Verhaltensmuster über
Bord, weil sie offensichtlich nix gebracht haben, und folgt dem Weg, den ihm
nun irgendein Helferlein aus der anderen Welt zeigt.
Ohne Todesbedrohung würde niemand seine Heimat verlassen, und wenn sie
noch so schlecht ist, deshalb trifft es eben diese Generation, die Entscheidung
zu treffen, einen neuen Weg zu gehen. Der Alte hatte das noch nicht nötig.
Er hatte noch Überlebenschancen. Und er hatte offensichtlich auch noch
das weibliche zur Verfügung, denn woher kämen sonst die Prinzen.
Anstatt sich weiterhin zum Opfer zu machen, nimmt der Prinz sein Schicksal selbst
in die Hand, und geht in das ferne Land. Er verliert alles, was ihm sein Vater
mitgegeben hatte. Das einzige was er behält ist sein Name (seine ureigene
Identität) den Namen des Vaters - Familienname- hat es eh noch in keinem
Märchen gegeben.
Sollte er den vergessen ist er arm dran. Dann kann man sagen, hat er das Rennen
verloren.
Aber das wollen wir doch nicht hoffen.
Er begegnet nun unterwegs all seinen Ängsten den
echten und den anerzogenen.
Die gelernten kann er einfach ablegen wie Kleider. Die echten werden ihn lehren
in der absoluten Dunkelheit der Unterwelt seinen Instinkten zu folgen und ein
Vertrauen in sich selbst zu entwickeln, was man auch als Gottvertrauen bezeichnen
könnte, weil er nun die Führung seinem Göttermolekül überläßt,
er hat keine andere Chance.
CD Song Nr. 13
Er bricht in Panik aus, in Todesangst, aber was nützt
ihm dies in dieser dunklen Höhle. Gar nichts. Er weiß er hat diesen
Weg gewählt, weil es keinen anderen gibt, Zuhause wartet der Untergang,
der keine Wiedergeburt in sich trägt. Nur das weibliche kann gebären,
und das gilt es zu suchen.
Blind tappt er weiter. Schreie gellen durch das Dunkel.
CD Song Nr. 14
Seine Ängste versuchen ihn wieder einzufangen,
aber er will sie nicht mehr.
Die wahre Angst, die Sonne nie mehr wieder zu sehen treibt ihn voran. Er entwickelt
ungeahnte Kräfte, und schleppt sich weiter. Dämonen versuchen ihn
zu packen, aber das könnten sie nur, wenn er aufgeben wollte, Solange sein
Wille besteht ist er unantastbar. Das wußte er bisher auch noch nicht,
aber wo hätte er dies auch lernen sollen.
Das Eintauchen in das Dunkel des Mutterschoßes, das wonach er sich sein
Leben lang gesehnt hat, und gleichzeitig aus Furcht davor floh.
Nun im Dunkel der Anderswelt kann er erkennen, daß die Geister, die ihn
verfolgen seine eigenen sind. Die Dunkelheit selbst läßt ihn sein
wirkliches Wesen erkennen.
CD Song Nr. 15
Sobald er dieses Dunkel, das ihn so ängstigte, als die zweite Hälfte des Lichts betrachten kann, erkennt er es als sein wirkliches Zuhause. Die Welt der Regeneration, der Träume und der Geborgenheit. Erst wenn er seine innere Ruhe darin gefunden hat, wird sich am Ende des Tunnel das Licht wieder zeigen.
In dem Moment wo er das Licht mit dem Dunkel als Gesamtheit erkennt, hat er das Ziel der Reise erreicht. Er hat die Sonne und den Mond vereint, das Weibliche, Dunkle in sich mit dem Licht.
Das neue Äon erscheint am Horizont.
CD Song Nr. 16