Geschichte

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Missa heißt soviel wie heilig = ganz = ganzheitliche Botschaft.
Mercuria heißt die Götterbotin, welche diese Botschaft zu überbringen hat.

Die Szene ist folgende:

Die Götter, Repräsentanten der vier Elemente feiern gerade eine Party in ihrem Göttermolekül innerhalb des menschlichen Körpers.
Die Elemente sind: Feuer (Lebensenergie, Triebe, Sexualität)
                            Wasser (Spiritualität, Gefühle, Emotionen)
                            Erde (alles Materielle, die Natur, Pflanzen, Tieren Menschen)
                            Luft (das Rationelle, Logik, Wissenschaft)

Plötzlich erschüttert eine irrsinnige Explosion den Raum. Nachfolgend ein bedrohliche Stille, während der die Götter feststellen müssen, daß sich soeben die Menschheit vernichtet hat.
Das System ist tot.

Aufgabe der Götter wäre es jedoch gewesen die Menschheit in den Zustand der  Ausgewogenheit, des Glücks und der Zufriedenheit zu führen, was ihnen bis jetzt nicht gelungen war, aufgrund der Tatsache daß der Mensch das Recht des freien Willens hat...

Warum dies nicht gelang bisher,  wird nun zu einer heißen Diskussion zwischen den Göttern. Jeder versucht sein Element zu definieren und klarzustellen was die Menschheit inzwischen daraus gemacht hat, und weshalb das geschah.

Am stärksten betroffen ist der Feuergott, dessen Lebensenergien dem Luftgott zugesprochen wurden, in erster Linie auf Bestreben der großen Weltreligionen, die alles gern vergeistigt sahen, um die Triebe der Menschen kontrollieren zu können. Der Einbruch des patriarchalen Systems verschob das Gleichgewicht zwischen den Elementen zugunsten der beiden männlichen.
Die Göttinnen beklagen dies, vor allem die Erdgöttin deren Resourcen inzwischen vergiftet und geschändet sind, weil man sich abwandte von der Natur und ihren Gesetzmäßigkeiten. Die Wassergöttin deren Ressort eher das spirituelle und die Gefühlswelten sind erinnert an längst vergangene Wahrheiten, ohne die es eben auch nicht geht.

Nachdem wir uns in einem Märchen befinden, beschließen nun die Götter, zum einen den Zeitgeist darum zu bitten, nochmal vor dem großen Knall einsteigen zu dürfen, was aufgrund einer neuen intergalaktischen Steuerreform auch kein Problem ist, und zum anderen rufen sie Mercuria die Götterbotin, um ihr den Auftrag zu erteilen die Informationen in das menschliche Gehirn zu transportieren, die nötig sind, um die Selbstvernichtung der Menschheit zu verhindern.

Dies ist schwierig, denn das menschliche Gehirn reagiert nur noch auf Logik, und das Wissen, das erforderlich ist, die Vorgänge zu begreifen, geht weit darüber hinaus, und kann nur im Unterbewußtsein der menschlichen Spezies aktiviert werden.

Der Erzähler, die klassische Figur des alten Weisen erinnert sich dazu an ein altes Märchen, durch welches früher all diese Wahrheiten weitergegeben wurden...

Mercuria findet jedoch eine Möglichkeit, nämlich den Jahrtausende alten Weg der Wiedergeburt durch die Hadesfahrt, der Begegnung mit den eigenen Schattenseiten.
Das Erkennen der eigenen Ängste und Beschränkungen ist Voraussetzung für Eigenverantwortung und Handlungsfähigkeit. Nur dadurch kann das destruktive System, das die Welt zerstört, verändert werden in ein kooperatives, das innerhalb der globalen Gesetzmäßigkeiten lebensfähig ist.

Um diese Aufgabe zu bewältigen muß sie sich jedoch von ihrer Liebe, dem Feuergott verabschieden. Denn wenn es ihr nicht gelingt, die Menschheit zu retten gibt es auch keine Götter mehr, und keine Götterboten. Ihre Liebe und ihr Leben kann nur weitergehen, wenn sie nach gelungener Mission zurückkehren kann.

Mit Hilfe des alten Weisen, leitet sie uns durch die Schreckensvisionen, die uns davon abhalten uns selbst so zu leben, wie wir wirklich sind und somit erkennen wir die Gründe unseres destruktiven Verhaltens gegen uns selbst, und können es verändern wenn wir weiterleben wollen.